Das Ding aus dem Sumpf

   Das Ding aus dem Sumpf – Der Film    Die Comicvorlage
  • OT: Swamp Thing
  • Erscheinungsjahr: 1982
  • Regie: Wes Craven
  • Cast: Louis Jourdan, Adrienne Barbeau,
  • Ray Wise, David Hess u.a.
  • Gegner: Arcane
  • Ersterscheinung: 1971 –
    House of Secrets #72
  • Verlag: DC Comics
  • Autor: Len Wein
  • Zeichner: Bernie Wrightson

„Wer ist er?“ – „Nein, WAS ist er?“

Zwei Jahre vor dem ersten Teil von „Nightmare on Elm Street“ schuf Wes Craven einen Klassiker, der nur schwer in ein Genre einzuordnen ist. Es ist hässlich, grün, witzig, hilfsbereit und scheinbar nicht von dieser Welt: das Ding aus dem Sumpf. Ein junger Forscher, dem eine blühende Zukunft bevorsteht, infiziert sich mit seinem eigenen Serum, das er schuf, die Welt ein bisschen besser zu machen. So wird er zu einer Mutation zwischen Mensch und Pflanze. Im Zentrum des Films steht der Kampf gegen den menschenverachtenden Millionär Arcane und die scheinbar aussichtslose Liebe zu Alice. Das grüne Ding aus dem Sumpf (1989, The Return of Swamp Thing) und die Fernsehserie kamen an den Erfolg des Films von 1982 nicht annähernd heran.

Swamp Thing – Die Comics

Erstmals taucht die von Len Wein erdachte Figur in den „House of Secrets Nr. 72“ (DC Comics 1971). Zeichner war Bernie Wrightson. Die Serie geht bis 1976. “Das Ding“ ist in den Comics um einiges düsterer angelegt, als im Film. Durch eine Explosion in seinem Labor kommt Alec Holland auf grausame Weise ums Leben. Durch sein Serum verschmilzt sein Geist mit den Pflanzen des Sumpfes. Die neuen Fähigkeiten: Photosynthese, nachwachsen abgeschlagener Gliedmaßen, enorme Stärke). Der Stil: ein klassischer Horrorcomic mit einem gebrochenen Helden (er hat nicht einmal ein menschliches Alter Ego!). Alan Moore greift die Figur Mitte der 80er wieder auf, weniger tragisch, mehr wahrer Superheld.

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